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Die Beichte


Gott ist Mensch geworden, weil Er uns mit sich und untereinander versöhnen wollte. Weil der Friede im Inneren des einzelnen Menschen beginnt, wandte sich Jesus dem einzelnen Menschen zu. “Dein Glaube hat dir geholfen”, sagte Er immer wieder, weil die innere Kraft des Glaubens Berge versetzen kann (vgl. Mt 17,20-21). Sünde ist das, was schadet. Sünde kann sich gegen den Menschen selbst richten, gegen andere und eine Ablehungen Gottes bedeuten. Zweifeln ist Teil des lebendigen Glaubens und kann einen Menschen noch tiefer in die Gottesbeziehung führen, wenn es mit Vertrauen verbunden ist. 

In der Beichte gilt das absolute Beichtgeheimnis gegenüber jedem. Auch wenn jemand etwas hören sollte, wenn jemand anderer beichtet, ist er in dieses Geheimnis eingebunden. 

Die Beichte erfolgt immer bei einem Priester oder Bischof, der im Auftrag Christi von den Sünden freispricht: “Joh 20,23 Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.” (Joh 20,23) Die Beichte ist ein Sakrament, weil Gott unsichtbar im sichtbaren Zeichen der Kirche wirkt. 

Wie läuft die Beichte ab? Sie ist unabhängig vom Ort und muss immer immer im persönlichen Gespräch vor Ort erfolgen. Preister und Beichtender begrüßen einander bzw. man beginnt gleich mit dem Kreuzzeichen. Der Priester spricht eventuell eine kurze Einleitung “Der Herr sei in deinem Herzen und auf deinen Lippen, damit du deine Sünden recht bekennst.” Der Beichtende sagt seine Sünde oder seine Sünden. Die Beichte soll konkret sein, soll aber nicht jedes Detail benennen. Das ist dem Beichtenden überlassen. Er kann auch Fragen stellen, Zweifel aussprechen, Konflikte erwähnen. Dann sollte er sagen, dass er alles genannt hat, z.b. “Mein Jesus, Barmerzigkeit” oder “Ich bitte um Vergebung”. Der Priester spendet einen Rat und gibt eine Buße auf, das ist ein Zeichen der inneren Reue, z.B. ein Gebet oder eine gute Tat. Dann spricht er das Gebet der Lossprechung, der Beichtende bekreuzigt sich.

"Gott, der barmherzige Vater, hat durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes die Welt mit sich versöhnt und den Heiligen Geist gesandt zur Vergebung der Sünden. Durch den Dienst der Kirche schenke er dir Verzeihung und Frieden. So spreche ich dich los von deinen Sünden. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."

Dann ist der Gläubige frei von allen Sünden, ganz rein und kann wieder neu beginnen, das Gute zu tun. Am Ende des Gesprächs verabschieden sich Priester und Beichtender voneinander. 

Das Sakrament der Versöhnung besteht aus mehreren Schritten: sich besinnen - bereuen - bekennen - büßen - sich bessern

Gedanken von suchenden und gläubigen Christen:

"Du weißt, dass deine Eltern dich lieben. Aber wenn sie es dir nicht sagen und zeigen, fehlt dir die letzte Zusage. In der Beichte sagt dir Gott letztgültig zu, dass dir die Sünden vergeben sind."

"Wenn die Sonne scheint und du durch das Fenster blickst, siehst du jedes Staubkorn. Wenn du durch das trübe Wetter gehst, bleibt dir der Schmutz verborgen. Gottes Gebote sind wie die Sonne, deine Sünden wie das Staubkorn, deine Seele wie ein kostbares Glasfenster der Herrlichkeit Gottes."

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Gebetsanliegen des Heiligen Vaters

https://gebetsapostolat.at

 

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Stammersdorf: Jeden Freitag 18.00 (Pfarrer Georg Papp)

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