Sternsinger gehen mit dem Segen
Die Sternsingeraktion bezieht sich auf den Besuch der Magier bei Jesus in Betlehem. Der Evangelist Matthäus berichtet von den Gästen aus dem Osten, die sich mit dem Deuten der Sternbewegungen beschäftigten. Sie erkannten in Jesus den langerwarteten König des Friedens, Gottes Sohn, der Mensch geworden ist. Daraufhin deuten ihre Gaben Gold für den König, Myrrhe für das Leiden am Kreuz, Weihrauch für Gott. Aus den drei Geschenken leitete man drei Könige aus verschiedenen Kontinenten und verschiedenen Generationen ab. Das ist eine wichtige Aussage des Evangeliums, dass Gott für alle Menschen auf der Erde Mensch geworden ist.
Das Sternsingen hat eine jahrhundertelange Tradition und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg besonders populär. Aus der Erfahrung der eigenen Not und motiviert vom Gebot der Nächstenliebe begann man für Kinder in armen Ländern zu sammeln. Etwa 85.000 Kinder beteiligen sich jedes Jahr allein in Österreich an dieser Aktion, begleitet von ca. 30.000 Erwachsenen. Sie bringen den Segen Jesu Christi für jeden Menschen und bitten um Spenden.
Am zweiten Sonntag nach Weihnachten, dem 4.1.2026, wurden die Sternsinger in der Pfarre-Kleinengersdorf für die Orte Flandorf, Hagenbrunn und Klein-Engersdorf in der Hl. Messe ausgesandt. Am Dreikönigstag, dem Fest der Erscheinung des Herrn, werden sie wieder in der Kirche zusammenkommen.
Predigt - Audio
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