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01.04.2023

Ministranten erkunden Retz


Am Vortag zum Palmsonntag hatten Ministranten aus den Pfarren Enzersfeld und Klein-Engersdorf Gelegenheit zu einem Ausflug bei strahlendem Sonnenschein. Das Ziel war Retz, ein Tausend Jahre alter Ort im nördlichen Weinviertel, heute nicht weit von der tschechischen Grenze entfernt. Es war ursprünglich eine deutsche Bauernsiedlung im mittelalterlichen Böhmen mit der Bezeichnung "Rezze". Als die Stadt im 13. Jh. gegründet wurden, lud man Dominkanerbrüder ein, die ein Kloster errichteten.

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Die Ministranten erwartete eine Wanderung in die Geschichte und in die weitläufige Landschaft, in die sie vom Kalvarienberg aus hinausschauen konnten. 

Von Korneuburg reisten die Ministranten mit ihren Begleitern per Zug an und gingen vom Bahnhof zum Hauptplatz der Stadt. Nach einem Rundgang um die Stadtkirche, die leider verschlossen war, besuchten sie den Ostermarkt. Dann aßen sie in einem gastfreundlichen Wirtshaus zu Mittag, und um 13.30 folgten sie den Ausführungen eines ehrenamtlichen Fremdenführers, der ihnen das Dominikanerkloster zeigte. Seit kurzem leben dort keine Dominikaner, sondern die Brüder Samariter der Flamme des Unbefleckten Herzens Mariens. Die Klosterkirche in Retz ist die älteste dreischiffige Hallenkirche von Österreich. Die Bibliothek ist jünger, die stammt aus dem 18. Jh.. Für sie zimmerte ein Retzer Tischler die Schränke. Auch das Refektorium, der Speisesaal der Brüder, und den Garten im Inneren des Klosters durften die Gäste sehen.

Nach der abwechslungsreichen Führung durch die Gemäuer führte eine Wanderung von nicht einmal dreißig Minuten zur guterhaltenen, berühmten Retzer Windmühle. Sie ist heuer genau 170 Jahre alt. Hier wird noch immer Korn gemahlen und Brot gebacken. 

Weiter ging es auf den Kalvarienberg mit einem wunderschönen, steinernen Kreuzweg. Es ist ein mystischer Ort, der alle sehr bewegte. Der Kalvarienberg war Anfang des 18. Jh. von einem Rauchfangkehrermeister gestiftet worden. Die Figuren stammen aus dieser Zeit und sind sehr gut erhalten. Sogar das Schweißtuch der Veronika mit dem Antlitz Christi ist in Stein gemeißelt.

Die Wanderer errfrischten sich danch bei einem gemütlichen Heurigen mit beeindruckendem Ausblick. Glücklich und bei bester Laune traten sie die Rückfahrt mit der Bahn nach Korneuburg an.

Fotos: Helga Sura, Sabine Micanovic




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