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23.12.2021

Ein Licht in der Dunkelheit


Der Weinbauverein Stammersdorf –

Ein Licht in der Dunkelheit


Nun könnte jemand sagen: »Der eine glaubt, und der andere tut Gutes.« Ihm müsste ich antworten: »Zeig doch einmal deinen Glauben her, der keine guten Taten hervorbringt! Meinen Glauben kann ich dir zeigen. Du brauchst dir nur anzusehen, was ich tue. (Jakobus 2, 18 aus der Bibelübersetzung „Hoffnung für Alle“)


Adventzeit
Mittlerweile sind die Tage sehr kurz geworden. Immer früher werden die Lichter eingeschaltet. In zahlreichen Häusern entlang der Stammersdorfer Straße sind Fenster geschmückt und beleuchtet. Es ist gerade wieder keine einfache Zeit. Die Maßnahmen zur Eindämmung von COVID 19 haben uns fest im Griff. So kurz vor Weihnachten trafen wir uns normalerweise, um mit Kollegen und Freunden noch schnell zu feiern und dann auf die Weihnachtsfeiertage zu warten.
Dieses Jahr ist wieder alles anders.
Wir dürfen uns nur im engsten Kreis treffen.
Die Gastronomie hat geschlossen.
Es gibt keine Treffen und Abschlussrunden bei den Heurigen in Stammersdorf.
Die traditionellen Veranstaltungen des Stammersdorfer Advents finden bereits das zweite Jahr nicht statt.


Verzweiflung?
In zahlreichen Gesprächen mit unseren Landwirten und Heurigenschenkern hörte ich schon Unmut über die Corona - Schutzmaßnahmenverordnung.
Und das wundert mich nicht. Seit knapp zwei Jahren sind die Heurigen, mit wenigen Zeitfenstern für Öffnungen, geschlossen.
Eine der Hauptabsetzmöglichkeiten für die eigenen Weine ist gesperrt. Die Keller und Lagerräume sind noch ziemlich gut gefüllt mit der Lese 2020 und trotzdem war die neue Lese 2021 zu verarbeiten und einzufüllen. Ich habe aber nicht vernommen, dass jemand verzweifelt gewesen wäre.
Die Arbeit musste ja trotzdem weitergehen.
Ja, unsere Weinbauern haben schon sehr viel Geduld. Sie wissen genau, wo es sich lohnt sich aufzuregen und wo es sich nicht lohnt. Somit konzentrierten sie ihre Kraft auf die Einfuhr und Verarbeitung der Ernte, denn die Vorgaben der Regierung konnten sie nicht ändern. Und sie hatten auch gute Ideen und Neuerungen in der Vermarktung ihrer Produkte. So fand der „Spritzer to go“ Einzug in Stammersdorf. Einige Winzer offerierten generell die Möglichkeit „Bestell und nimm gleich mit“, sowie Lieferservices und Abholung auf Bestellung.


Danke
Und gerade in dieser kalten, schwierigen Zeit, wo sich jeder nicht nur einmal die Frage stellte, „wie geht es weiter“, hatte der Weinbauverein Stammersdorf, eine sehr gute Idee. Sie dachten an Menschen, denen es noch schlechter ging. An Menschen, die viel Mühe auf sich nehmen, um anderen Menschen behilflich zu sein. An Menschen, die unter sehr schweren Bedingungen ihren Dienst versehen müssen. An die Ärzte und Pfleger im Krankenhaus Nord, die an der COVID-Station ihren Dienst versehen. Jene Frauen und Männer, die nicht aufgeben. Mit erhöhten Schutzmaßnahmen versehen sie über viele Stunden ihren Dienst an den schwer erkrankten Menschen. Jenes Krankenhauspersonal, das oftmals bis zur Erschöpfung auf den Nächsten schaut und gerade im Helfen ihre Aufgabe in der Gesellschaft gefunden hat. Jenen Bediensteten des KH Nord wollten sie kurz vor Weihnachten eine kleine Freude bereiten und sie wollten ein sichtbares Zeichen setzen. Der Weinbauverein sammelte in seinen eigenen Reihen. Tatkräftig halfen noch das Hauptprostamt, die Bäckerei Lendl und die Dirndlrunde.
Und so fuhr am 23. Dezember ein Kleinlieferwagen, gefüllt mit Köstlichkeiten aus Stammersdorf, zum Krankenhaus Floridsdorf. Obmann und Obmannstellvertreter des WBV Stammersdorf, übergaben Weine, Säfte, Mehlspeisen, Kuchen und Brötchen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der COVID-Station.

Der Weinbauverein Stammersdorf




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