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06.01.2023

Die Sternsinger sind unterwegs


im Pfarrhof Enzersfeld July, Bernadette und Lea und P. Sebastian

Sternsinger in St. Veit nach der Hl. Messe

Sternsinger von Königsbrunn und Enzersfeld

Weise aus dem Morgenland in Flandorf

Könige in Hagenbrunn

Sternsinger in Klein-Engersdorf

Am Epiphaniefest begannen die Sternsinger in Enzersfeld, Flandorf, Hagenbrunn, Klein-Engersdorf und Königsbrunn mit ihren fröhlichen Hausbesuchen. Zuvor empfingen sie den Segen in der festlichen Heiligen Messe. Vergelt's Gott den vielen Helfern und den Kindern!

Christus mansionem benedicat - Christus segne das Haus.

In Enzerfeld und Königsbrunn waren insgesamt 23 Kinder in 6 Gruppen unterwegs.

www.sternsinger.at 

Gedanken aus der Predigt

Wenn die Wolken tief hängen, weiß jeder, dass bald ein Regen kommen kann. Oder wenn der Regenbogen am Himmel erscheint, so wie heuer am Heiligen Abend, dann ist das sonnige Wetter nicht mehr weit. So kann man das Schriftwort verstehen: „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn…“ (Gal 4,4) Das Römische Reich wurde immer mächtiger. Zehntausende Sklaven sicherten den Reichtum der Wohlhabenden. Die Juden waren sich nicht eins, die einen passten sich an, die anderen kämpften gegen die Römer. Als ob es schon in der Luft knisterte, die einzige Frage war: Wer wäre bereit, Mutter Gottes zu werden, Gott den Weg in die Welt als Mensch zu ebnen? Die Jungfrau Maria sagte ihr „ich bin die Magd des Herrn“. 
Gott zögerte also nicht, den Menschen sein „wahres Gesicht“ zu zeigen. Jesus sagte ja von sich, „wer mich sieht, der sieht den Vater.“ (Joh 14,9) Nicht so wie sich die Menschen Gott vorstellten, ist er. Xenophanes, der griechische Philosoph, drückte es sarkastisch aus: Wenn die Pferde sich Götter ausdenken könnten, hätten die Götter Pferdeköpfe https://gottwein.de/Grie/vorsokr/VSXenoph01.php. So erfanden sich die Menschen ihre Götter, ein Spiegelbild ihres eigenen verkommenen Verhaltens. Aus der Ahnung, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, dass es jemanden geben muss, der sich die Welt ausgedacht hat, erfanden sie eher Gotteskarikaturen. Und auch heute glauben viele Menschen an die Macht von Sternen, Hufeisen, Schweinsköpfen und magischen Ritualen. 
Genau in dieser Fülle der Zeit zeigte Gott in Jesus Christus Sein menschliches Antlitz. Er erschien allen Menschen – den Juden und den Heiden. Das feiern wir heute am Fest Epiphanie, Erscheinung des Herrn. Die Magier aus dem Osten stehen für die Völker aller Kontinente – deshalb haben sie unterschiedliche Hautfarbe. Sie symbolisieren alle Generationen – deshalb werden sie in der Kunst mit unterschiedlichem Alter dargestellt. Sie bringen ihre Gaben dem wahren Gott dar, den sie auf einem weiten Weg gesucht haben. So werden sie zum Sinnbild für Menschen aller Zeiten, die sich in ihrer Seele und in der weiten Welt auf die Suche nach Gott gemacht haben. Die leise Ahnung, dass es den wahren Gott gibt, wurde zum Leitbild ihres Lebens. 
Ihr Buben und Mädchen spielt auf den Straßen unserer Dörfer die Magier aus dem Osten nach, die Sterndeuter. Ihr geht weite Wege. Ihr klopft an die Häuser. Ihr bringt Jesus zu den Menschen. „Christus mansionem benedicat.“ „Christus segne das Haus.“ Das schreibt ihr auf die Türen.
Warum werden die Magier Könige genannt? Sie haben Verantwortung für ihr Leben übernommen, sie haben sich aufgemacht, sind nicht im gewohnten Nest „hocken“ geblieben, deshalb tragen sie den Titel von Königen. Alle ihre Talente haben sie eingesetzt. 
Die Magier-Könige bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe. So erkennen sie das kleine Kind Jesus Christus als Gottes Sohn an. Er ist der König, das zeigt das Gold an. Er ist Gott, dafür ist der Weihrauch Zeichen. Er ist bereit, Sein Leben für die Menschen hinzugeben. Dafür steht die bittere Myrrhe. König, Gott und Erlöser – das ist das wahre Gesicht Gottes, das wir in Jesus Christus erkennen durften.
Amen.






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