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22.02.2009

Faschingsumzug in Enzersfeld


Der Faschingsumzug über die Hauptstrasse von Enzersfeld ist jedes Mal ein deutliches Zeichen der Dorfgemeinschaft, die sich heuer auch wieder über die zahlreichen Gäste freute. Das zeigte sich am Faschingssonntag, dem 22.2.2009 schon an den teilnehmenden Gruppen, sogar aus anderen Orten waren  maskierte Gruppen und Jurymitglieder angereist:

Sportverein Kids U7, Jungschar, Theaterkids, Feuerwehr Musikkapelle, Tischdamen, Jugend Rückersdorf, Country Hr Weinhofer, Weinbauverein, Sportverein Jugend U10, Feuerwehr Enzersfeld, Kirchenchor/Union, Jugendmusikkapelle Großebersdorf, Jugend Enzersfeld/Königsbrunn, Gemeinde Enzersfeld, Feuerwehr Königsbrunn.

Die Kür der Sieger war nicht leicht für die sechsköpfige Jury aus Politik, Kirche, Staatsverwaltung und Wirtschaft. Alle Gruppen waren originell in ihren Ideen, Kostümen und in der Präsentation. Die Jury wählte aber nach eingehender Beratung schließlich für den ersten Platz die „Katzen“, den zweiten Platz „Männerkarenz“ und den dritten Platz „Tischdamen“. Der Faschingsumzug war von der Gemeinde Enzersfeld organisiert worden. Der letzte Faschingsumzug hatte 2007 stattgefunden.

Was ist der Fasching? Wann beginnt er?

Nach Weihnachten, genauer nach dem Fest Epiphanie – Hl. Drei Könige (6. Jänner) beginnt nach alter katholischer Tradition der Karneval, Fasching. Es ist gerade in katholischen Gegenden eine Zeit besonderer Ausgelassenheit und großer Feste. Brauchtumsforscher leiten den Namen vom lateinischen "carnelevale", also: "Fleischwegnahme“ in der Fastenzeit, ab. Das ist ein Hinweis darauf, dass nach dem Faschingsdienstag mit dem Aschermittwoch die 40-tägige Fastenzeit beginnt. Die Fastenzeit ist geprägt vom Beten, Almosengeben und Fasten, die zwei strengsten Fasttage sind Aschermittwoch und Karfreitag, an denen sich Christen nur einmal sättigen und kein Fleisch essen. "Fasching" (mittelhochdeutsch „vaschanc“ meint Ausschenken des Fastentranks) ist eigentlich die Bezeichnung für die Fastnacht, den Vorabend des Fasttags Aschermittwoch. Die Bezeichnung „Fasching“ lässt sich seit dem 13. Jh. historisch nachweisen. (Becker-Huberti, M.: Feiern, Feste, Jahreszeiten. - Freiburg 2001, 202ff.)

Was ist der Sinn des ausgelassenen Treibens und der Fastenzeit? 

Manchmal spürt man es deutlich: Feiern ist schön, aber zu große Ausgelassenheit zehrt am Menschen, er „verlebt sich“. Vielleicht ist diese Erfahrung ein Ansporn, sich in der Fastenzeit wieder auf das Wesentliche zu besinnen, nämlich wie Jesus Christus zu werden, vollkommen in der Liebe zu Gott und den Menschen. Fasten, Almosen geben und Beten sind der Weg dahin. Die Fastenzeit ist eine  Trainingszeit für dieses geistliche Anliegen (Fastenbotschaft des Papstes). Das Ziel ist Ostern, die Freude darüber, dass Jesus von den Toten auferstanden ist, dass er uns eine Richtung, ein Ziel für unser Leben zeigt!

Wann endet die Fastenzeit? 

Das hängt vom Ostertermin ab. Seit dem 4. Jh., dem Konzil von Nizäa, feiern alle Christen Ostern am ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond (die Orthodoxen berechnen den Frühlingsvollmond nach einem anderen Kalender als Katholiken und Evangelische). Die Fastenzeit davor dauert 40 Tage, ausgenommen sind seit dem 11. Jh. die Sonntage. Sie beginnt also am Mittwoch nach dem 7. Sonntag vor Ostern, dem Aschermittwoch. 

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