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Warum führt die Pfarre Klein-Engersdorf einen Friedhof?


Die kirchliche Verkündigung ist schon seit der Zeit der Apostel auf der Wertschätzung des Menschen als ganzem aufgebaut. Als Körperschaft öffentlichen Rechts kann die Pfarre verschiedene Formen der Bestattung anbieten.

Eine besondere Form ist die Bestattung des Menschen mit seinem unversehrten Körper. Diese Art der Bestattung hat eine wichtige Aussage: Wir glauben an die Auferstehung von den Toten.  

"Gemäß ältester christlicher Tradition empfiehlt die Kirche nachdrücklich, den Leichnam der Verstorbenen auf dem Friedhof oder an einem anderen heiligen Ort zu beerdigen. Im Gedenken an den Tod, das Begräbnis und die Auferstehungdes Herrn – ein Geheimnis des Lichtes, in dem der christliche Sinn des Sterbens offenbar wird – ist die Beerdigung die angemessenste Form, um den Glauben und die Hoffnung auf die leibliche Auferstehung zum Ausdruck zu bringen." (Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, Nr. 206,3)

Das kirchliche Leben sieht den Menschen immer in seiner unverwechselbaren Ganzheit. Jesus Christus ist nicht als Geist den Aposteln erschienen, sondern mit seinem Körper. Seine Wunden an den Händen und Füßen hat er den Jüngern gezeigt: Sie sprechen von seiner Lebensgeschichte. Bei den Sakramenten ist auch  immer der Körper, die Seele und der Geist des Menschen einbezogen: Getauft wird mit Wasser, nicht nur in Worten. Die Kommunion empfangen wir mit dem Brot, dem Leib Christi.

Der Körper des Menschen, der ihn sein ganzes Leben begleitet, ist nicht nur ein zufälliges Beiwerk, sondern ein Wunderwerk Gottes. So ist die Bestattung des Menschen als ganzem ein deutliches Zeichen für die Würde des Menschen. 

Die christliche Trauerfeier, besonders wie sie in unseren Pfarren praktiziert wird, spendet den Hinterbliebenen Trost. Wenn der Sarg mit Kerzen und Blumen geschmückt in der Kirche steht, wenn Freunde und Verwandte, Dorfbewohner und Arbeitskollegen Weihwasser auf den Sarg sprengen, wird der Verstorbene geehrt und gesegnet. Der Ritus, das Grab, der Ort der Erinnerung sind Zeichen der Dankbarkeit und des Respekts

Die Friedhofserweiterung der Pfarre Klein-Engersdorf ist ein lang geplantes Projekt. Die Gemeinden Hagenbrunn und Bisamberg, Bestattungsunternehmen, Totengräber, viele Menschen haben sich mit ihren Ideen eingebracht. Die Gemeinde Hagenbrunn und das Schottenstift stellen Gründe in unmittelbarer Nähe der Kirche St. Veit zur Verfügung. Der Klein-Engersdorfer Landwirt Josef Fein verzichtete in den Grundstücksverhandlungen zu Gunsten der Pfarre auf die marktüblichen Preise. Die Gemeinde Hagenbrunn schenkte, vorbereitet durch Bgm. Ernst Fischer und umgesetzt durch Bgm. Michael Oberschil, der Kirche St. Veit ca. 2000 m2 Grund zur Erweiterung des Friedhofs. Das Schottenstift stellt als Patron der Pfarre das erworbene Grundstück unbegrenzt ohne Entgelt zur Verfügung. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Sanitätsabteilung der NÖ Landesregierung umgesetzt. Auch die Gemeinde Bisamberg ist in den Prozess involviert. Es wurde ein Friedhofserweiterungskomitee in der Pfarre mit Mitgliedern aus allen Dörfern eingerichtet. Die Gebühren wurden angepasst, die Friedhofsordnung adaptiert. 




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Stammersdorf: Jeden Freitag 18.00 (Pfarrer Georg Papp)

Enzersfeld: Jeden Samstag nach der Abendmesse (P. Sebastian)

Schottenfeld: Gegen Anmeldung im Pfarrhof (P. Johannes)

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