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Pfarrfriedhof Klein-Engersdorf

Ein Friedhof für alle

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Das Anliegen der Pfarre Klein-Engersdorf ist, durch den christlich geprägten Friedhof Menschen Trost und Hoffnung zu geben. Bei jeder Hl. Messe in der Kirche beten die Gläubigen in den Fürbitten für alle Verstorbenen und besonders für die Verstorbenen, die auf dem Pfarrfriedhof bestattet sind.

Der Friedhof wird von der römisch-katholischen Pfarre Klein-Engersdorf geführt und erhalten, ist für alle offen, unabhängig von ihrer religiösen Überzeugung . Jeder soll die Möglichkeit der Erdbestattung haben und in keine Richtung gedrängt werden. Gläubigen, die sich für eine Feuerbestattung entscheiden, kann daraus kein Nachteil erwachsen. Es gibt keine Unterschiede in der sorgfältigen Vorbereitung des Begräbnisses. In allen Friedhofsteilen kann sowohl im Sarg als auch in der Urne bestattet werden.

www.pfarre-klein-engersdorf.at/friedhof

Da der Friedhof an die Grenzen seiner Kapazität stößt, wird er 2019 erweitert. Der Friedhof wird von der Pfarre Klein-Engersdorf verwaltet. Sein Territorium erstreckt sich auf Gemeindegebiet von Bisamberg (Katastralgemeinde Klein-Engersdorf) und Hagenbrunn.  

Die künftigen drei Friedhofsteile werden folgendermaßen benannt werden: 
•    „Friedhof St. Veit“ – Friedhofsteil um die Kirche 
•    „Wiesenfriedhof  St. Laurentius
•    „Friedhof St. Anna“ – Friedhofsteil, der an die Straße angrenzt.

Die Pfarre Klein-Engersdorf bietet drei Formen von Gräbern:

  1. Grab mit Einfassung und Grabdenkmal (für Bewohner der Pfarre Klein-Engersdorf, Bewohner von Bisamberg können bis 2029 das Nutzungsrecht für ein Grab erwerben)
  2. Grab mit schmiedeeisernem Kreuz ohne Einfassung mit Rasen (für Bewohner der Pfarre Klein-Engersdorf, Bewohner von Bisamberg können bis 2029 das Nutzungsrecht für ein Grab erwerben) 
  3. Grab ohne individuelles Grabdenkmal und Einfassung auf einer Naturblumenwiese: Die Namen der Verstorbenen werden an einer gemeinsamen Gedenkstätte angebracht. Dort können auch Kerzen entzündet werden (offen, unabhängig vom Wohnort) 

Grabpflege

In manchen Familien gibt es niemanden, der regelmäßig ein Grab pflegen kann. Wie kann man trotzdem eine würdige Grabstätte auf geweihter Erde finden? Es besteht die Möglichkeit, auf dem Friedhof Klein-Engersdorf eine Grabpflege zu bestellen. Auf dem Wiesenfriedhof kann auch ohne individuelles Grabdenkmal bestattet werden. Außerdem gibt es die Variante eines gußeisernen Kreuzes auf eine Wiese, die allgemein gepflegt wird.

Allen sei herzlich gedankt, die ihre Familiengräber schön halten und sich für die Pflege des Friedhofs einsetzen. 

Für viele Menschen soll der Friedhof ein Ort der Erinnerung, der Trauer und der Hoffnung auf ein Wiedersehen in der Herrlichkeit Gottes sein.

„Wenn der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.“ (Hl. Paulus, Röm 8,11)

Friedhofsplan Gesamtansicht

Warum führt die Pfarre Klein-Engersdorf einen Friedhof?

Die kirchliche Verkündigung ist schon seit der Zeit der Apostel auf der Wertschätzung des Menschen als ganzem aufgebaut. Als Körperschaft öffentlichen Rechts kann die Pfarre verschiedene Formen der Bestattung anbieten.

Eine besondere Form ist die Bestattung des Menschen mit seinem unversehrten Körper. Diese Art der Bestattung hat eine wichtige Aussage: Wir glauben an die Auferstehung von den Toten.  

"Gemäß ältester christlicher Tradition empfiehlt die Kirche nachdrücklich, den Leichnam der Verstorbenen auf dem Friedhof oder an einem anderen heiligen Ort zu beerdigen. Im Gedenken an den Tod, das Begräbnis und die Auferstehungdes Herrn – ein Geheimnis des Lichtes, in dem der christliche Sinn des Sterbens offenbar wird – ist die Beerdigung die angemessenste Form, um den Glauben und die Hoffnung auf die leibliche Auferstehung zum Ausdruck zu bringen." (Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, Nr. 206,3)

Das kirchliche Leben sieht den Menschen immer in seiner unverwechselbaren Ganzheit. Jesus Christus ist nicht als Geist den Aposteln erschienen, sondern mit seinem Körper. Seine Wunden an den Händen und Füßen hat er den Jüngern gezeigt: Sie sprechen von seiner Lebensgeschichte. Bei den Sakramenten ist auch  immer der Körper, die Seele und der Geist des Menschen einbezogen: Getauft wird mit Wasser, nicht nur in Worten. Die Kommunion empfangen wir mit dem Brot, dem Leib Christi.

Der Körper des Menschen, der ihn sein ganzes Leben begleitet, ist nicht nur ein zufälliges Beiwerk, sondern ein Wunderwerk Gottes. So ist die Bestattung des Menschen als ganzem ein deutliches Zeichen für die Würde des Menschen. 

Die christliche Trauerfeier, besonders wie sie in unseren Pfarren praktiziert wird, spendet den Hinterbliebenen Trost. Wenn der Sarg mit Kerzen und Blumen geschmückt in der Kirche steht, wenn Freunde und Verwandte, Dorfbewohner und Arbeitskollegen Weihwasser auf den Sarg sprengen, wird der Verstorbene geehrt und gesegnet. Der Ritus, das Grab, der Ort der Erinnerung sind Zeichen der Dankbarkeit und des Respekts

Die Friedhofserweiterung der Pfarre Klein-Engersdorf ist ein lang geplantes Projekt. Die Gemeinden Hagenbrunn und Bisamberg, Bestattungsunternehmen, Totengräber, viele Menschen haben sich mit ihren Ideen eingebracht. Die Gemeinde Hagenbrunn und das Schottenstift stellen Gründe in unmittelbarer Nähe der Kirche St. Veit zur Verfügung. Der Klein-Engersdorfer Landwirt Josef Fein verzichtete in den Grundstücksverhandlungen zu Gunsten der Pfarre auf die marktüblichen Preise. Die Gemeinde Hagenbrunn schenkte, vorbereitet durch Bgm. Ernst Fischer und umgesetzt durch Bgm. Michael Oberschil, der Kirche St. Veit ca. 2000 m2 Grund zur Erweiterung des Friedhofs. Das Schottenstift stellt als Patron der Pfarre das erworbene Grundstück unbegrenzt ohne Entgelt zur Verfügung. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Sanitätsabteilung der NÖ Landesregierung umgesetzt. Auch die Gemeinde Bisamberg ist in den Prozess involviert. Es wurde ein Friedhofserweiterungskomitee in der Pfarre mit Mitgliedern aus allen Dörfern eingerichtet (Wilhelm Bzoch, Andrea Hubalek, Regina Pelz, Karin Sponer, Ingrid Teier, Christoph Wieser und P.Sebastian Hacker). Die Gebühren wurden angepasst, die Friedhofsordnung adaptiert. 

Friedhofsplan St. Anna

Friedhofsgebühren-Ordnung (ab 01.01.2018):

1. Grabstellengebühr Friedhof St. Veit und St. Anna:

einfachdoppelt

Grab

EUR 280

EUR 560

Grab Sonderklasse (Extragröße)

EUR 380

EUR 620

Gruft

EUR 1.710

EUR 2.320

2. Erneuerungsgebühren nach 10 Jahren

einfachdoppelt
GrabEUR 195EUR 390

Grab Sonderklasse (Extragröße)

EUR 295EUR 525

Gruft

EUR 465   EUR 930

3. Beerdigungsgebühr pro Leichnam EUR 110

4. Enterdigungsgebühr pro Leichnam EUR 220

5. Gebühren für Grabdenkmäler (einmalig): 

Grabstein (Grabkreuze sind OHNE Gebühr) EUR 110
Einfassung EUR 110
Grabdeckel einfach *)EUR 250
Grabdeckel doppelt *)EUR 500

*) Der Steinmetz verrechnet unabhängig von der Friedhofsverwaltung bei jedem Begräbnis zur Hebung/Wiederaufsetzen des Deckels eine Gebühr.

6. Betriebskosten/Servicegebühr:

 Betriebskostenpauschale EUR 10,--/Jahr (für Müllentsorgung / Wasser / Instandhaltung der Wege etc.) wird mit der Nutzungsentgelt-Vorschreibung eingehoben. 

7. Pflegefreie Gräber am Friedhof St. Laurentius:

Sarg- und Urnenbestattung auf der Naturblumenwiese (inklusive Grabung und Namenstafel für 10 Jahre am zentralen Grabdenkmal mit der Möglichkeit der Verlängerung): Urnenbestattung EUR 1.200; Sargbestattung EUR 1.900

Friedhofsordnung

Beschluss des Vermögensverwaltungsrates Klein-Engersdorf vom 11.2.2019

Neubearbeitung der Friedhofsordnung aufgrund des Friedhofs- und Bestattungsgesetzes des Landes NÖ vom 1.1.2007 und der Friedhofsordnung für die niederösterreichischen katholisch-konfessionellen Friedhöfe der Erzdiözese Wien.

§ 1- Eigentümer 
Der Friedhof von Flandorf, Hagenbrunn und Klein-Engersdorf ist ein Pfarrfriedhof und somit im Besitz der Pfarre Klein-Engersdorf.

§ 2 – Verwaltung 
Die Verwaltung des Friedhofes obliegt dem Pfarramt, das für die Instandhaltung des Friedhofes, für die Einhaltung der Friedhofsord-nung, sowie für die Einhebung des Nutzungsentgeltes zu sorgen hat.

§ 3 – Friedhofsaufsicht 
Totengräber und Friedhofspfleger haben zugleich die Funktion eines Friedhofsaufsichtsorganes. Ihren Beanstandungen und Anweisungen ist Folge zu leisten.

§ 4 – Zuständigkeit 
Bei verschiedenen Angelegenheiten, die den Friedhof bzw. den Nutzungsberechtigen betreffen, z.B.: Nutzungsentgelt, Errichtung neuer Grabdenkmäler (Stein, Einfassung, Deckel) Fundamentierung, ist eine Genehmigung durch die Friedhofsverwaltung erforderlich, um eine spätere Beanstandung zu vermeiden.

§ 5 – Grabvergabe 
Personen, die ihren ordentlichen Wohnsitz nicht in der Pfarre und keinerlei familiäre Beziehungen zu den Mitgliedern der Pfarrgemeinde haben, können kein Grab nutzen (ausgenommen sind Bewohner der Gemeinde Bisamberg bis zum Jahre 2029). Der Wiesenfriedhof ist offen für alle, unabhängig vom Wohnort.

§ 6 – Nutzungsrecht für eine Grabstelle
Die Übereignung des Nutzungsrechtes eines Grabes erfolgt beim Pfarramt (=Friedhofsverwaltung). Die Gebühren sind in der geltenden Fassung der Friedhofsgebühren-Ordnung ersichtlich.
Bei einer Neuübernahme sorgt der neue Nutzungsberechtigte für die Gestaltung des Grabes und gegebenenfalls auf eigene Kosten für die Entsorgung eines vorhandenen Denkmals.

§ 7 – Grabgröße und Denkmäler 
Die Standardgröße eines Einzelgrabes ist 270 x 120 cm (Außenmaß)
Die Innenlichte muss mindestens 210 x 80 cm betragen.
Dies gilt sinngemäß auch für Doppelgräber.
Grabdenkmalhöhe: max. 180 cm (ausgenommen bestehende Gräber)
Bei Abweichung von mehr als 10% eines der Maße gilt der Tarif der Sonderklasse.
Einfassungen der Gräber müssen plan, von fachkundigem Personal aufgelegt werden, damit darauf liegende Kisten mit Erde abgestützt werden können. Jede bauliche Veränderung (an Grabdenkmälern, Einfassung und Abdeckungen usw.) bedarf einer Genehmigung durch die Friedhofsverwaltung.

§ 8 – Gebühren 
Alle Gebühren sind in der Friedhofsgebührenordnung ausgewiesen.

§ 9 – Pflege
Der Nutzungsberechtigte eines jeden Grabes verpflichtet sich zur Pflege seiner Grabstelle - auch wenn noch niemand darin bestattet ist - im Interesse aller Nutzungsberechtigten und der Friedhofsverwaltung. Im äußersten Fall kann es bei Nichterfüllung dieser Pflicht zum Entzug der Grabstelle kommen, falls einer Mahnung innerhalb von sechs Monaten nicht folgegeleistet wird.
Pflanzen dürfen eine maximale Höhe von 0,5 m nicht überschreiten (es wird darauf hingewiesen: Das Wurzelwerk von Büschen bricht die Grabeinfassung auf, drückt die Steine auseinander und erschwert die Grabarbeiten). Zur Grabpflege gehört auch die Fläche rund um die Grabeinfassung. Ausgenommen von der Grabpflege sind Wiesengräber mit und ohne Kreuz.
Bei vernachlässigten, baulich gefährlichen oder verwahrlosten Gräbern hat der Nutzungsberechtigte für die seitens der Friedhofsverwaltung vorgenommene bzw. veranlasste Instandsetzung (Sicherung der Grabstelle) die entsprechenden Kosten zu tragen. 

§ 10 – Friedhofsmüll
Für die Abfallentsorgung des Friedhofes sind verschiedene Sammelstellen vorgesehen: Müllsammelplätze und Kerzensammelbehälter (schwarze Tonnen) bei den Friedhofstoren. In den Müllsammelbehältern dürfen ausschließlich Friedhofsabfälle entsorgt werden. Das Werfen von Abfällen über die Friedhofsmauer ist strengstens untersagt! Bitte achten Sie immer auf Müllvermeidung!

§ 11 – Verhalten am Friedhof
Auf dem Friedhof haben die Besucher alles zu unterlassen, was der Würde des Ortes widerspricht. Nicht gestattet ist daher: Mitnahme von Tieren, Rauchen, Konsum von Alkohol, Benützung nicht betreuter Wege bei Glatteis oder Schneeglätte, Verteilen von Werbematerial jeglicher Art. Gewerbliche Arbeiten dürfen nur nach vorheriger Genehmigung durch die Friedhofsverwaltung durchgeführt werden.

§ 11 - Verlängerung
Das Grab ist jeweils nach zehn Jahren wieder neu einzulösen. Der Nutzungsberechtigte hat sich um die Verlängerung der Grabstelle zu kümmern. Daraus ergibt sich auch für jeden Nutzungsberechtigten die Pflicht zur Bekanntgabe der Rechnungsadresse.
Andernfalls fällt das Grab anheim. Danach behält sich die Friedhofsverwaltung vor, das Grab weiterzugeben.
Dauert zur Zeit einer Beerdigung das Nutzungsrecht für eine Grabstelle nicht mehr volle zehn Jahre, so ist mit der Beerdigungsgebühr auch die Gebühr zur Verlängerung der Nutzungsdauer auf volle zehn Jahre zu entrichten. Die Gebühren für den Wiesenfriedhof werden auf 10 Jahre verrechnet.


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Ankündigungen aller Pfarren

13.7.Schultaschen Sammelaktion
26.7.Magdalenafest und Patrozinium
27.7.Fahrzeugsegnung
14.8.Kräuterworkshop
15,8.Maria Himmelfahrt - Anbetungstag
30.8.Hl. Messe der Bezirksbäuerinnen
8.9.Patrozinium und Pfarrfest
14.9.Marterlwanderung und Segnung

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Stammersdorf: Jeden Freitag 18.00 (Pfarrer Georg Papp)

Enzersfeld: Jeden Samstag nach der Abendmesse (P. Sebastian)

Schottenfeld: Gegen Anmeldung im Pfarrhof (P. Johannes)

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