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01.09.2018

Smolensks geistliches und kulturelles Erbe


Auf Einladung der Smolensker Staatlichen Universität reisten 34 Russischlehrer und Russischstudenten aus Österreich und Südtirol nach Smolensk. Sie nahmen an einem speziell für sie organisierten Russischlehrerseminar teil. Ziel war die Beschäftigung mit der weltlichen und geistlichen Geschichte der russischen Stadt Smolensk und mit neuen didaktischen Methoden des landeskundlichen Russischunterrichts. P. Sebastian Hacker war auch in ihrer Gruppe.

Smolensk befindet sich etwa 40 km von der weißrussischen Grenze entfernt. Es spielte geschichtlich eine große Rolle, da es schon im 10. Jh. von den Warägern bzw. Wikinger als Stützpunkt auf ihrer Handelsroute nach Konstantinopel verwendet wurde. Wenig später siedelten deutsche Händler mit ihren Familien in der Stadt, die vor 1155 Jahren das erste Mal in Chroniken erwähnt wurde. Sie bauten dort eine eigene Kirche. In den folgenden Jahrhunderten siedelten in Smolensk eine bedeutende Zahl von polnischen und armenischen Christen. Joseph II. von Habsburg und die russische Zarin Katharina II. trafen in Smolensk aufeinander, um auf die Krim zu reisen und den von Graf Potemkin geleiteten Wiederaufbau nach dem russisch-osmanischen Krieg zu inspizieren. 

Die österreichischen Lehrer und Studenten besuchten Seminare an der Universität, ein großes Sommerlager für begabte Jugendliche, das orthodoxe Gymnasium, die orthodoxe Kathedrale und andere Sehenswürdigkeiten. Die Medien Smolensk zeigten lebhaftes Interesse an dieser Veranstaltung, die von der Smolensker Universität und der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich veranstaltet worden war.

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